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Brigitte Karras
Schon als Jugendliche hatte ich sehr eindringliche Visionen in Bezug auf die dringende Notwendigkeit eines Wandels des Planeten. Ein Verbleiben in den herkömmlichen Strukturen erschien mir damals unmöglich und so ließ mich meine unbändige Freiheitsliebe schon früh das Elternhaus und den konventionellen gesellschaftlichen Rahmen verlassen. Ich folgte konsequent dem Ruf meiner Seele, studierte nicht wie geplant Mathematik, sondern erlernte das Korbflechterhandwerk, stellte alle lebensnotwendigen Dinge selber her und beschäftigte mich mit tibetischem Buddhismus, Yoga und Meditation. So wurde die Bewusstseinsforschung in mir selbst und Spiritualität zum Beruf. Zusammen mit anderen gründete ich 1982 das OM Shanti Zentrum in Hannover und baute es auf. An Zulauf mangelte es nicht. Unsere Seminare und Kurse liefen wöchentlich. Dabei lernte ich Seminare zu managen und zu leiten, vor allem aber lernte ich, meinen Fähigkeiten zu kanalisieren und zielgerichtet einzusetzen. Während dieser Zeit machte ich auch meine Ausbildungen in Geistheilung, Trance- und Reinkarnationstechnicken, Atemarbeit, spirituellem NLP, Focusing und verschiednen Körper- und Transformationstechnicken. Darüber hinaus erfuhr ich Einweihungen in die Sufi -, buddhistische -, hinduistische und Zen Tradition. Das Wirken Oshos begann mich immer stärker zu faszinieren und ich wurde Sannyasin. In dieser machte ich sehr intensive Erfahrungen bezüglich Auflösung von Blockaden, Reinigung und Transformation und hatte in Rashneeshpuram die ersten Erleuchtungserlebnise. Da zu der Zeit die Österreicher sehr viel offener waren für Bewusstseinsschulung als Beruf, siedelte ich über nach Wien und eröffnete dort als Selbständige eine eigene Praxis. Dort kam auch meine Tochter Ariana zur Welt. Aus dieser Tätigkeit entwickelte sich die Zusammenarbeit mit zwei Gleichgesinnten. Wir eröffneten später in Niederbayern die „Praxis für Integratives Bewusstsein". Im Zusammenwirken mit der „Weißen Bruderschaft" in Form von Channelings wurden wir ausgebildet in Energielenkung und Transformationsarbeit. Dieses Wissen ließen wir in Seminare und Einzelberatungen einfließen. Da es mir immer sehr wichtig gewesen war, meiner Tochter eine „andere" Erziehung und Ausbildung zu ermöglichen, begeisterte mich das Anliegen der Weißen Bruderschaft, Ariana an unseren Zusammenkünften und Channelings so oft wie möglich teilnehmen zu lassen. Mein Augenmerk lag immer schon auf der Notwendigkeit, das Wissen nicht nur im Kopf herumzutragen, sondern es im Alltag ganz praktisch in einer Gemeinschaft zu leben. Das Leben in einer solchen Gemeinschaft trug mich im Laufe der Jahre wieder nach Österreich, dann nach Portugal und schließlich nach Mittelamerika, wo wir ein groß angelegtes Umwelt – und Heilungsprojekt – die Janus Foundation auf einer Ranch aufbauten. Heute lasse ich meine Erfahrungen einfließen in das trust GAIA Projekt und errichte gemeinsam mit Freunden eine „Schule für Planetares Bewusstsein". Schwerpunkte dieser Arbeit sind unser gemeinsamer Aufstieg mit Mutter Erde, die Erforschung und die Schulung des Bewusstseins. + + + + + +  Manfred Hauck
In der Schulzeit erwachte mein Interesse an religiösen Inhalten. Als Sänger der Laubacher Kantorei besuchte ich viele Kirchen des In – und Auslandes und kam so intensiv mit den Aussagen des Christentums in Berührung. Während dieser Zeit nahm ich auch an Reisen des Friedensdienstes teil und lernte vor Ort in Israel vieles über das Judentum. Zu Beginn meines Studiums an der Technischen Universität Berlin mit den Hauptfächern Mathematik und Technische Mechanik, begann mein eigentlicher spiritueller Weg mit der Einführung in die Technik der Transzendentalen Meditation. Mich begeisterte mein Lehrer Maharishi Mahesh Yogi, der es auf geniale Weise verstand, die Verbindung herzustellen zwischen der alten spirituellen indischen Tradition und den Aussagen der modernen Quantenphysik. Der geistige Bereich, bis dahin eine Angelegenheit der Spekulation und des Glaubens, wurde plötzlich dem Verstand zugänglich und erklärbar. So machte ich eine Ausbildung zum Lehrer der „Wissenschaft der Kreativen Intelligenz" und wurde kurze Zeit später in die Yogasutras des Patanjali, die so genannten Siddhi Techniken, eingeweiht. Durch das Studium der Bhagavad Gita, der Essenz der Veden, erhielt ich zum ersten Mal Antworten auf meine Fragen, jenseits von Spekulation und Glauben, ausgerichtet auf Eigenverantwortung und eigene Schöpferkraft. Durch einen längeren Aufenthalt in Mittelamerika und der Begegnung mit der Maya Kultur war auch mein Interesse an der Schamanischen Tradition erwacht und ich befasste mich eingehend mit den Werken Castanedas und dem aus dem Schamanismus hervorgegangenen chinesischen Daoismus. Während meines Aufenthaltes in Saudi Arabien lernte ich das Leben in einem streng orthodoxen islamischen Land kennen und setzte mich mit seiner religiösen Geschichte auseinander. Heute bemühe ich mich darum, die Essenz aller spirituellen Systeme und Philosophien im Lichte der Quantenmechanik zu betrachten und den gemeinsamen Ursprung von Religion und Naturwissenschaft zu skizzieren. Besonders spannend dabei ist der Transformationsprozess der Erde und der Menschheit, der so genannte „Aufstieg" und damit einhergehend der Wandel vom Mechanischen – zum Holistischen Weltbild. 
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